Voorwoord

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Fliegen ist ein Privileg, keine Hexerei. Tagtäglich überführen viele Ferrypiloten unter erheblich schwierigeren Umständen Luftfahrzeuge auf der ganzen Welt. Sie fliegen oft gegen geringe Entlohnung mit kleinen einmotorigen Cessnas ganz allein hunderte von Meilen über die Weltmeere und sitzen in einer ungemütlichen Blechkanzel voller Benzin. Wir Piloten haben heute zuverlässige Navigationshilfen, Wetter- und Flugplatzinformationen ständig zur Verfügung. Wir haben Rettungsausrüstungen, Notfunksender und über ein weltumspannendes Funknetz fast immer Kontakt zu anderen Boden- oder Luftstationen. Darüberhinaus gibt es jede Info über Telefon, Telefax, email oder Internet von fast jedem größeren Ort mit einem Flugplatz. Ersatzteile können wir uns über Kurierdienste innerhalb von 36 Stunden an fast jeden Ort der Welt bestellen. Nahrungsmittel und Wasser gibt es überall und unsere Reiseversicherungen zahlen jeden search and rescue Flug ins nächstgelegene Hospital.

Wir hatten im Vergleich zu kleinen Sportflugzeugen einen “fliegenden Bus” zur Verfügung, der uns neben 2 Fässern mit Reservesprit auch noch genug Platz für alles notwenige Equipment bot und obendrein noch luxuriös eingerichtet war. Die Anna war bei Abflug aufgrund der deutschen Wartungsvorschriften in einem Topzustand und wir hatten die Reise gut und lange vorbereitet.

Für mich und sicher auch für meine Freunde bestand der Reiz, einen solchen Flug durchzuführen daher weniger in einer Art Abenteuerlust, sondern eher um uns einen Lebenstraum zu erfüllen, ein uns selbst gegebenes Versprechen einzulösen. Wir wollten eigentllich den Flug nutzen, um Länder und Leute kennenzulernen und vor allem einige mit anderen Verkehrsmitteln schwer zugängliche Gebiete auf dem schwarzen Kontinent erkunden. Leider hat unser Budget und v.a. mein Zeitplan dies nicht zugelassen. Dennoch können wir mit dem Verlauf äusserst zufrieden sein. Wir waren ein gutes Team und die Vorbereitungen erwiesen sich im Nachhinein als sehr solide. Trotz aller Recherchen hatte die Reise dennoch einige Überraschungen für uns parat und insbesondere die mangelnde Versorgung mit Flugzeugbenzin im Sudan und in Nordkenya wird künftig eine Nachahmung des Fluges mit vergleichbarem Fluggerät fast unmöglich machen. In diesem Punkt haben wir schlichtweg Glück gehabt. So hatte Reise aus der Retroperspective betracht doch noch etwas Risikoreiches.

Wir haben in 18 Tagen insgesamt 15 Länder an- bzw. überflogen, dazwischen den Äquator und drei globale Wetterzonen passiert, in ca. 65 Flugstunden 22 Landungen auf einer Gesamtstrecke von 6.090 NM, d.h. ca. 11.200 km vorgenommen und dabei 10.680 l Flugbenzin sowie 290 l Öl verbraucht. Wir sind in 50 m über Meerespiegel gestartet und haben die D-FOKK auf dem ca. 1900 m hoch gelegenen Flugplatz in Windhoek abgestellt. Die höchsten Hindernisse auf unserem Routing waren die Livingstone Mountains in Tansania mit über 3 km Höhe, die höchsten Tagestemparaturen 56 Grad im Sudan nach Minusgraden in Österreich und Griechenland. Die teuerste Landung war bekanntlich die in Luxor, gefolgt von Karthoum, relativ preiswert wurde es ab Malawi. Insgesamt haben wir eine durchgängig freundliche Behandlung auf den Flugplätzen und in den Unterkünften erfahren und die Reise war mit Ausnahme des Überflugs des südsudanesischen Luftraums völlig risikolos. Als Crew brauchten wir übrigends für keines der Länder, in denen wir gelandet sind, ein Visum. Unsere Pässe wurden in Tansania und Malawi gar nicht überprüft.

Afrika ist fliegerisch in jeder Hinsicht reizvoll und insbesondere die südlich des Äquators liegenden Länder sind sehr fliegerfreundlich und bezahlbar. Für uns ist es ein Luxus, ein eigenes Flugzeug, auf das wir jederzeit auch für private Flugsafaris zurückgreifen können in eine der schönsten Gegenden der Welt positioniert zu haben.

Ich frage mich, ob noch eine Steigerung möglich ist und habe schon neue Ideen. Abschließend möchte ich mich auch im Namen meiner Begleiter bei allen Lesern unserer Berichte für das Interesse und die Anteilnahme an unserem Trip bedanken. Besonderer Dank gilt den vielen Helfern vor Ort und Zuhause, unseren Gastgebern in Kenya, Botswana und Namibia. Namentlich möchte ich nochmals die fliegenden Missionare sowie Matt von AIM, African Inland Mission erwähnen, über deren Arbeit im Internet unter www.AIMAIR.org nachgelesen werden kann und die durchaus Unterstützung verdient.